Koinonia Plus - Fusionsküche asiatischer Art

Autor: Heidrun Steiner am 02.04.2019

Wir kannten das Restaurant Koinonia schon aus dem18ten Bezirk – schräg gegenüber vom Cafe Aumann. Den gestrigen Valentinstag nahmen wir nun als Gelegenheit, dem Koinonia einen Besuch abzustatten. Am Vortag reserviert und mit einem gewissen Unsicherheitsgefühl bzgl der Tischqualität, haben wir uns über unseren Ecktisch – Tisch Nummer 13 – sehr gefreut und bestellten vorerst 2 Glas Wein – wir probierten den Hauswein – Grüner Veltliner um € 2,40 pro 1/8 und ein 1/8 Grüner Veltliner - Federspiel Loibenberg - Domäne Wachau, Dürnstein, Niederösterreich umd € 4,20. Der Hauswein war uns um eine Spur zu sauer – aber durchaus ein Qualitätswein – wir bevorzugten jedoch die Domäne Wachau, bei dem das Preis-Leistung-Verhältnis durchaus stimmte.

Kurz zum Restaurant:  Ein Asiate mit Stil – das loftähnliche Ambiente mit den hellen pastellfarbenen gemütlichen Sesseln und Bänken lässt ein absolutes „DABLEIB-Feeling“ entstehen. Das Restaurant besteht aus zwei Ebenen, die durch eine Treppe miteinander verbunden sind. Offen  und durch die niedere Decke doch sehr behaglich.  Modernes Restaurant mit Geschmack und guter Lichtarchitektur!

Die Küchenrichtung erstreckt sich von Japanisch, über Thailändisch und Koreanisch.  Ein besonderes Highlight ist "Dolsot-Bibimbab" – den ich auch gewählt habe.  Reis mit verschiedenem Gemüse, Rindfleisch und Ei im heißen Topf. Im sogenannten „Dolsot“ – ein Stein-Topf bleiben die Speisen extrem heiß und die Menge ist wirklich nichts für kleine EsserInnnen.  Serviert wird der Inhalt mit einer sehr scharfen Chillisauce, die ich sehr vorsichtig untermischte und das Gericht wirklich zu einem Geschmackserlebnis werden ließ. Der Reis am Boden des Topfes ist ganz knusprig und man sollte die einzelnen Zutaten ordentlich vermischen – denn so entsteht dieser ganz bestimmte Geschmack. Mein Mann entschied sich für Phat Bai -  Kurz gebratenes Rindfleisch in Chili-Basilikumsauce (scharf). Es hatte eine erträgliche Schärfe und die Konsistenz des Fleisches war extrem gut gelungen! 

 

Als Vorspeise versuchten wir das Mandu -  Teigtaschen gefüllt mit Gemüse und ein Tori Karge – Hühnerfleisch frittiert mit einer süsslichen Sauce.  Das Tori Karage wählten wir wegen Vergleichswerten mit dem Tori Karage vom Mochi, das zu meinen Lieblingsgerichten gehört – und das schon seit Jahren! Im mochi wird das Tori Karage mit einer Chilli-Mayo serviert und diese Kombination ist ganz einfach unschlagbar!

Das Service ist sehr bemüht und trotz der Ausgebuchheit  hielten sich die Wartezeiten in Grenzen!

 

Unsere Conclusio: Ein ambitionierter Asiate mit stylishem Ambiente,  einer Auswahl an nicht alltäglicher asiatischer Gerichte und könnte als Trendsetter einen bleibenden Platz in der kulinarischen Szene Wiens einnehmen

Preisklasse: Mittel

Service: Sehr gut

Ambiente: Sehr gut

Qualität der Speisen: sehr gut

Parkplatz: Mittel – Anrainerparkplätze beachten – obwohl der 8. Bezirk ja momentan (Februar 2019) davon ausgenommen ist – Kurzparkzone bitte beachten!

 

RESTAURANT-FACTS

Restaurant Koinonia Plus

Albertgasse 39, 1080 Wien,   Tel 01 4024323

Öffnungszeiten:  Montag  bis Sonntag 11:30-15:00 und 17:30 bis 23:00

 

fotocredit: Koinonia plus